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Freitag, 10. April 2015

Blumiges



Den ganzen Tag war ich gestern im Garten, habe Sträucher umgepflanzt, Rasenfläche abgetragen, um neue Beete anzulegen, resp. bestehende Beete zu vergrössern. Und nun hoffe ich, im Sommer von den neuen Beeten das ein oder andere Blümlein in die Vase stellen zu können. 

Aber jetzt erst einmal zurück zum Frühling und ins Wohnzimmer, wo meine Frühlingsblüher stehen.


Die roten Tulpen habe ich geschenkt bekommen und mit ein paar Zweigen der Spiraea (Spierstrauch) aus dem Garten aufgehübscht.
 

Diese Tulpe stammt aus dem Garten und sollte eigentlich auch noch dort stehen 
 - wenn ich sie nicht aus Versehen ausgerissen hätte.  

Beim Jäten habe ich diese Tulpe vorsichtig etwas zur Seite geneigt, um anschliessend einen Löwenzahn zu entfernen als sich einer meiner Söhne heranschlich, um mich mit einem lauten Schrei zu erschrecken. Vor Schreck habe ich dann die Tulpe, welche ich gerade zwischen den Fingern hielt im Reflex ausgerissen . Mein Sohn fand das unglaublich lustig, dass man mich so gut erschrecken kann und "weil dann immer so tolle Sachen passieren" wie er kugelnd vor Lachen meinte! In der Vase ist die damals noch grüne Tulpe jedoch (fast) aufgeblüht und erinnert mich immer wieder an den kleinen Streich meines Jungen *grins*.




Die blühenden Weidekätzchen hat mir der Nachbar geschenkt, da er weiss wie sehr ich diese zarten samtenen Kätzchen mag.
 


Der Backstein oder Ziegel ist ein Fundstück, welcher mein Mann auf einem Spaziergang im Wald oben gefunden hat. Der Backstein/Ziegel ist sehr alt, und ist noch von Hand gemacht. Da er den Stein in der Nähe einer ehemaligen Ruine (heute gibt es keine Überreste mehr davon) gefunden hat, wäre es möglich, dass es sich um ein Stück der Ruine handeln könnte, zumal die Wohnhäuser weiter unten im Talkessel angesiegelt sind und daher wohl eher weniger in Frage kommen.
 


Gackernde Hühner: Ein Teil unserer Osterdeko, die noch bis nach den Ferien hier stehen darf.



Zu Zeit stehen neben den Blumen auch überall hellgrüne Kerzen - angezündet werden sie jedoch selten - im Gegensatz zum Herbst und Winter wo wir immer bei Kerzenlicht essen - jetzt im Frühling vergesse ich das Kerzenanzünden immer wieder.




Und über den Hühnern in luftiger Höhe hängt die fröhliche Häschenbande, in Form einer Girlande, welche wir letztes Jahr gebastelt haben. 



Donnerstag, 9. April 2015

Ab in den Garten Teil 2 - Hütten Zmittag


Die Hütte von hier wurde abgebrochen und eine Etage weiter unten erneut aufgebaut. Dabei wird wieder alles verwendet was die Kinder im Garten finden (Tisch, Bretter, Äste, Tore, Gartenrückschnitt zum Decken des Daches etc.) und auch einige Tücher finden ihren Einsatz.


Und weil so Bauarbeiten Hunger machen, bereite ich für die hungrigen kleinen Arbeiter einen kleinen Lunch zu. 



Knäckebrot mit Avocadoaufstrich mit dem ersten Schnittlauch aus dem Garten, dazu gibt es Popcorn in Sandwichbeuteln - alle schön auf drei Portionen aufgeteilt, damit es bestimmt nicht zum Streit kommt, wer nun mehr gegessen hat und wer meint zu kurz gekommen zu sein. 
Zum Trinken gibt es Apfelsaft aus unseren eigenen Äpfeln.
Und zum Abschluss noch ein kleines Dessert.





Freudig wird das Essen entgegengenommen - schliesslich dürfen die Kinder nicht jeden Tag in einer selbstgebauten Hütte essen.




Hüttenzmittag für kleine Bauarbeiter ...


...die Arbeit ruht währenddessen

aber schon bald werden die Arbeiten am Dach wieder aufgenommen. Nach dem Essen wird das Bretterdach noch mit Stroh resp. mit dem Schnittgut des Rückschnitts der Ziergräser gedeckt.




Verlinkt mit der Rubrik Grünzeug eine Aktion von dem Blog Naturkinder

Mittwoch, 8. April 2015

Ab in den Garten, die Sonne scheint!


Nachdem in letzter Zeit Regen und Sturm über das Land gezogen sind, zeigt sich endlich wieder einmal über mehrere Stunden die Sonne. So macht es definitiv mehr Spass sich draussen aufzuhalten.


Ich nutze den wunderschönen Tag und fange endlich an, den Gemüsegarten für die Pflanzsaison vorzubereiten.


Während ich arbeite, bauen die Kinder in einer anderen Ecke im Garten eine Hütte.


Viele Hölzer werden aufeinander geschichtet  und zum Schluss wird alles noch mit Tüchern blickdicht zugedeckt. 

Der Kleine erhält vom Grossen den Auftrag die Burg (Hütte) zu bewachen. Der Kleine möchte dabei wissen: Wenn eine böse Frau kommt, ist die dann lieb oder böse?"  ;-) Grinsend ziehe ich mich mit meiner Kamera wieder zurück und höre vom Ältesten nur noch ein für mich unverständliches Gemurmel als Antwort.


Die Krokusse werden wohl bald verblüht sein, aber in Kürze schon werden in den Beeten und auf der Wiese weitere Blumen aufblühen. Einiges steht kurz vor der Blüte; z.B. der gelbe Ranunkelstrauch (Kerria), mit dessen Zweige ich im Frühling so gerne die Wohnung schmücke. 


Auch die immergrüne Mahonie zeigt ihre ersten gelben Blüten (siehe Foto oben) Auf der Unterseite der Blüte sucht gerade eine Hummel Nektar; die Hummel steht quasi auf dem Kopf und ist daher nicht so gut zu erkennen.  


 Allmählich werden auch die Beete endlich etwas grüner. Hebe (vorne ganz links im Bild) und Mutterkraut (ganz oben im Bild) haben zwar ihr grünes Kleid auch über den Winter hindurch getragen und besonders das Mutterkraut hat mit seinem kugeligen immergrünen Wuchs an vielen Stellen im Beet mit seinem frischen Grün für  kleine farbliche Akzente gesorgt. Nun treiben endlich auch die nicht wintergünen Stauden aus. Noch bis vor kurzem war von der Flockenblume (Foto oben Bildmitte) nicht viel zu erkennen, nun ist sie aber beachtlich gewachsen. An dieser Flockenblume freue ich mich besonders, da sie sich letztes Jahr selbst ohne mein Zutun in meinem Garten angesiedelt hat.

  
Deko auf dem Gartentisch


Das Insektenhotel oben haben die Kinder zu Ostern von den Grosseltern geschenkt bekommen. Nun hängt es an einem abgestorbenen Apfelbaum im oberen Garten und wartet auf Gäste.


Freitag, 3. April 2015

Frühlingsblümchen


Die ersten Frühlingsblümchen aus dem Garten, welch eine Freude!

Zahlreiche Gänseblümchen spriessen zur Zeit überall im Rasen aus der Erde.

Noch stehen sie im Garten zusammen mit den Krokussen im Mittelpunkt des Märzgartens (und auch noch in dieser ersten Aprilwoche) - bald schon werden jedoch Osterglocken, Tulpen, Wiesenschaumkraut und Löwenzahn das Bild mitdominieren.

Als Blumenvase dient ein Eierbecher mit gelben Tupfen, welcher farblich das Gelb der Gänseblümchen wiederholt.


Zu dem Ministräusschen gesellen sich noch Osterglocken und Vergissmeinnicht (diese allerdings gekauft).
Und für Frühlingsgefühle sorgen ebenfalls Kerzen in hellgrünen Farben.


Nach einer längeren Winterblumenpause nehme ich heute wieder das erste Mal teil am 


Und nun wünsche ich allen Lesern ein schönes Osterwochenende!


Samstag, 7. März 2015

Winter ade





Heute im fast schon frühlingshaften Garten am Arbeiten - und letztes Wochenende noch in den verschneiten Schweizer Bergen, wo wir zwei wundervolle Wochen verbracht haben.


Ausgedehnte Spaziergänge, die Seele baumeln lassen, Zukunftspläne schmieden und vor allem ganz viel Energie tanken. 






Nachdem die erste Woche uns mit viel Sonnenschein verwöhnte, so brachte die zweite Woche oft Nebel und Schnee hervor.

Macht nichts, wir hatten trotzdem unseren Spass - vorallem die Kinder, welche vor dem Haus eine Schneefestung oder vielmehr einen Schneebunker bauten, wobei Liegestühle, Zäune und Bretter als Stützen eingebaut wurden.





Während es draussen neblig und kalt ist haben wir es drinnen gemütlich warm und kuscheln uns ins weiche Sofa.



So nun aber genug gefaulenzt! Aufstehen und ab nach Hause, denn dort ist bereits der Frühlingsbeginn sichtbar und der Garten ruft!  

Dienstag, 10. Februar 2015

Stoffpuppe Jannis



Nur noch wenige Arbeitsschritte und die erste Puppe im neuen Jahr ist fertig. So sind noch einige Fäden zu vernähen, kleine Nähte wollen noch verschlossen werden und die gehäkelte Perücke muss noch mit ganz vielen Stichen am Kopf festgenäht werden, so dass sie auch wirklich gut hält, wenn sie dann später einmal von einem Kind vielleicht etwas unsanft an den Haaren herumgeschleppt werden sollte. 


Mit Babypuppe Jannis ist eine weitere Puppe nach Waldorfart entstanden.  Jannis ist ungefähr 43-45cm gross und hat leicht angewinkelte Beine und Arme.

Der Körper ist mit ganz viel Schafwolle gefüllt, ebenso der Kopf, welcher zu einer Kugel aus Schafwollvlies gewickelt wurde und danach mit Hilfe von Mullbindeschlauch und Abbindgarn in die jetzige Form gebracht wurde. Nachdem die mit Garn modellierte Wollkugel mit hautfarbenem Trikot in apricot überzogen wurde, werden Mund und Augen aufgestickt. Auch diese Stoffpuppe erhält wie auch meine anderen Puppen blaue Sternchenaugen.


Jannis ist ungefähr 43-45cm gross und hat leicht angewinkelte Beine und Arme, wie auch meine bisherigen Babypuppen.



Lange habe ich hin und her überlegt, ob ich für dieses Puppenbüblein "nur" eine flauschige Perrücke häkeln werde oder ob ich doch noch zusätzlich zur Perücke ein paar Haarsträhnen einknüpfen soll. 

Die Puppe sieht mit ihren flauschigem Haar zwar sehr niedlich und zart aus aber eben nur für's Fotoshooting. Denn aus Erfahrung bei unseren eigenen Puppen weiss ich, dass diese flauschigen Haare über kurz oder lang verfilzen und die Haare platt am Kopf kleben. Die Mohairhaare können zwar  jederzeit wieder aufgebürstet werden und erhalten dadurch wieder ihren flauschigen Charakter aber mit ein paar eingeknüpften Haarsträhnen aus derselben Wolle aus welcher ich die Perücke gehäkelt habe, müssen die Haare nicht dauernd wieder in Ordnung gebracht werden. Auch ist man vielleicht ein wenig enttäuscht, wenn auf den Fotos oder auch in natura die Puppe anders aussieht, als sie dies vielleicht eine Woche später tut.


Da ich bei dieser Puppe erstmals ein neues Mohairgarn ausprobierte, habe ich schon vor dem festnähen probeweise ein paar Haarsträhnen eingearbeitet, um zu sehen, wie was genau wirkt.
Hier ein Vergleich der Haare:

Das obere Foto zeigt die Kopfseite mit der gehäkelten und aufgebürsteten Mohairperücke;
beim unteren Foto wurde auf der anderen Kopfseite in die das Flauschhaar noch ein paar zusätzliche Strähnchen eingearbeitet.

Ich habe mich gestern nun definitiv dazu entschieden, die Variante mit den Strähnchen zu nehmen und werde die noch freie Kopfseite sowie den Hinterkopf ebenfalls noch mit Haaren bestücken.





Jannis ist im winterlichen Schnee froh um die gestrickte Mütze und den Schal.


Noch die letzen Sonnenstrahlen geniessen, bevor die Sonne sich hinter dem Berg verabschiedet.



Und nun verabschiede ich mich schon wieder in die nächste Blogpause - in ein paar Tagen ist Fasnacht in unserem Dorf und danach geht's ab in die Berge, wo ich und meine Familie - hoffentlich bei schönstem Sonnenschein und Schnee - die Höhenluft geniessen werden.


verlinkt: creadienstag